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Willkommen

Vienenburg, der charmante Harlyort im Nordharz mit dem ältesten noch erhaltenen Bahnhof Deutschlands, wurde im Jahre 1306 erstmalig urkundlich erwähnt und konnte im Jahr 2006 das 700-jährige Jubiläum feiern. Schon von weitem kann man den Burgturm der Vienenburg erkennen.
Bei einem Spaziergang durch das Erholungsgebiet "Vienenburger See" kann man durchatmen und wieder neue Kräfte sammeln. Erholung pur wird hier geboten! Der See wird umrahmt vom "Harly", einem Höhenzug mit einem prachtvollen Mischwald und seinem Wanderziel, dem "Harlyturm". Von dem Harlyturm hat man einen weiten Blick auf den Vorharz und das eindrucksvolle Harzpanorama. An schönen Tagen hat man eine wunderbare Aussicht auch auf den Brocken. Ob der Harly-Turm geöffnet ist, zeigt die Fahne an: Wenn sie gehisst ist, dann ist der Turm Sonn und Feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. (Von Okt. bis ca. mitte Nov. bis 16 Uhr)
Ausserhalb der offiziellen Öffnungszeit können Wandergruppen und Vereine den Turm auch werktags buchen.

Für Gäste bietet der Vienenburger-Tourismus e.V. geführte Wanderungen und Radtouren an. Bei den Wanderungen mit "Kräuter-Benno" werden den Kindergarten- und Schulkindern (bis zum 2. Schuljahr) die verschiedenen Pflanzen und Kräuter erklärt. Gerne erzählt er den kleinen Wanderern dann die Sage vom "Kräuter-August".

Ein tolles Panorama mit einem ebenfalls wunderbaren Blick über das Harzvorland können Besucher auch vom Burgturm der "Vienenburg" aus entdecken, das "Wahrzeichen" Vienenburgs. An den Wochenenden lädt das "Burg Cafe", mit seinen selbstgebackenen Kuchen und Torten zum gemütlichen Kaffe trinken auf dem Burggelände ein.

Zum Verweilen und Genießen lädt das Klostergut Wöltingerode mit seiner Klosterkornbrennerei und Gastronomie ein. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch in dem Kloster Wöltingerode mit eigener Brennerei. 1174 haben die Söhne von "Lindolf de Waletingerod" das reich ausgestattete Benedektinerkloster gegründet. Kurz nach der Gründung wurde das Kloster in ein Nonnenkloster der Zisterzienser umgewandelt. In der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel sind einige Buchmalereien und Handschriften aus dieser Zeit ausgestellt. Während der gesamten Zeit wechselte die Zugehörigkeit zwischen katholischer und lutherischer Kirche. 1809 wurde das Nonnenkloster aufgelöst und 1816 mit dem Hannoverschen Klostergut vereinigt. Im Jahre 1862 führten die Zisterzienser-Nonnen die Brennkunst edler Tropfen ein, erlesene Liköre, bekömmliche Magenbitter und in Holzfässern gelagerter Edelkorn.
Noch heute wird hier alles nach den altbewährten Rezepturen hergestellt.
Näheres können Sie bei einer Besichtigungstour durch die Klosterkornbrennerei erfahren. Die Führung mit Verköstigung dauert ca. eine Stunde. Im Januar und Februar, während der Brennsaison, steht auch die über 100 Jahre alte Dampfmaschine unter Dampf!
Besondere Höhepunkte sind die Wölti-Events und die Besichtigung der Klosterkornbrennerei.

Freibad Vienenburg

Abkühlung für jung und alt bietet das beheizte Freibad mit Erlebnisbecken, Sport- und Sprungbecken mit seinen sechs 25 m Bahnen. Die 37 m lange Großwasserrutsche ist nicht nur für die Kinder ein besonderer Spaß! Von rund 20 Freibädern und Naturbadestellen die an dem Naturpark-Wettbewerb des Regionalverbandes Harz e.V. 2006 teilgenommen haben, ist das Freibad Vienenburg unter den sieben ausgezeichneten.

Darüber hinaus besitzt Vienenburg Freizeitangebote in Form eines Ruder- und Tretbootverleihs sowie weitläufige Angelsport Möglichkeiten.

Das Heimatmuseum bietet auf ca 100 qm eine umfangreiche Sammlung der Geschichte über Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe der früheren Stadt Vienenburg und erinnert an den ehemaligen Kali-Bergbau im Harly. Im Erdgeschoss finden ständig wechselnde Ausstellungen statt.
In der ersten Etage wird jedem die Möglichkeit gegeben, private Kleinode auszustellen. Die unabhängigen Aussteller geben immer wieder neue Impulse in das Museum.

Die erste Eisenbahnlinie wurde 1835 zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet. 1838, also nur 3 Jahre später hat Phillip August von Amsberg Die erste Deutsche Staatseisenbahn von Braunschweig über Wolfenbüttel und Vienenburg nach Harzburg entwickelt und gebaut.
Vienenburg wurde rasch zu einem Eisenbahnknotenpunkt für Personen- und Güterverkehr. Jedoch wurde diese Entwicklung durch die Grenzziehung 1945 gestoppt. Die Deutsche Einheit brachte am 2. Juli 1996 den Lückenschluss. Durch die neue Trasse über Vienenburg-Stapelburg-Ilsenburg-Wernigerode wurde Ost und West wieder verbunden. In dem ehemaligen Empfangsgebäude des Vienenburger Bahnhofs ist das heutige Eisenbahnmuseum, welches einen Überblick über die Entwicklung der Eisenbahn gibt. Eine Modellbahn zeigt den Vienenburger Bahnhof im Jahre 1963.
12 Modellzüge sind im Einsatz. Neben alten Gerätschaften aus der vergangenen Zeit findet man hier auch Nachbauten einer Blockstelle und einer Bahnschranke. Die Eintrittskarte kommt stilecht aus einem alten Fahrkartendrucker.
Mehrmals pro Jahr bietet der Verein zur Förderung des Eisenbahnmuseums Vienenburg e.V. eine Fahrt in einem echten Dampfzug an. Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz und beherbergt heute die Stadtbücherei, das Eisenbahnmuseum, die Tourist-Information und ein Café.
Dem neuen Kaisersaal wurde neuer Glanz verliehen, in welchem heute die Sitzungen des Rates und kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Seit 1984 besteht eine Partnerschaft zwischen Vienenburg und Forres, Schottland.

Das alles und noch mehr ist Vienenburg – Die charmante Goslarer Ortschaft am Harly.